Ein mögliches Auto-Kartell sei alles andere als nur ein Kavaliersdelikt. Es bestehe ohnehin der Eindruck in der Bevölkerung, dass die Politik die Gesundheitsinteressen der Menschen geringer bewerte als die wirtschaftlichen Interessen der Automobilindustrie. Für die Hersteller komme die Aufdeckung eines möglichen Kartells zur völligen Unzeit.
Für die Diskussion um Diesel-Fahrverbote in Städten, mögliche Nachrüstungen von Dieselfahrzeugen sowie rückläufige Dieselneuzulassungen leiste das Kartell der Hersteller einen veritablen Bärendienst.
In seiner Stellungnahme hebt Bratzel auch hervor, dass „allerdings auch zur Wahrheit“ gehöre, dass „Dieselfahrzeuge, die der Euro 6d-Norm entsprechen, relativ sauber sind“.
Die gesamte Stellungnahme von Prof. Bratzel ist (weiter unten) zum Download bereitgestellt! •
