Dabei hat der PSA-Konzern bereits erste Erfahrungen mit Pilot-Systemen: Seit November 2016 ist das E-Commerce-Portal für Citroën in Brasilien aktiv, für Peugeot erfolgte der Start im Jänner 2017 in Großbritannien und die Website für den DS 7 Crossback ist seit März 2017 in 8 europäischen Ländern aktiv. Nach dem Start in Frankreich soll nach und nach ganz Europa mit der Online-Vertriebs-Lösung erreicht werden.

 

„Man will die Kunden über den digitalen Kanal ansprechen. Das ist wichtig“, berichtet Mag. Erwin Karner, Citroën-Händler in Graz und Händlerverbands-Obmann vom internationalen Händlermeeting in Paris. Die von Citroën geplante Lösung ist „eine internetbasierende Suchhilfe, wo der Händler nach wie vor eingreifen darf oder muss“, zeigt sich Karner entspannt. Der angekündigte Citroën CarStore ist für Österreich bereits online: Hier kann man Lagerfahrzeuge finden und direkt mit dem Händler in Kontakt treten.

 

Markus Figl, Obmann-Stellvertreter des Peugeot-Händlerverbandes, berichtet von der konstruktiven Zusammenarbeit von Importeur und Händlern in diesem Bereich, wobei hier die Umsetzung kurz vor dem Abschluss steht. „Der Kunde nutzt die bereits bestehende Konfiguration und kann dann über den Webstore sehen, ob Lagerfahrzeuge beim Händler verfügbar sind“, so Figl. Der Kunde kauft also weiterhin beim Händler. •