Insider wissen natürlich, dass auch BMW in ihren Verbrennungsmotoren Elektronik von Bosch einsetzt. Selbst das allwissende Magazin „Der Spiegel“ greift diesen Umstand nicht auf und auch BMW geht mit Bosch äußerst handzahm um, wie man beim Zulieferproblem vor kurzem erlebt hat. 4 Werke mussten kurzfristig schließen und kein lauter Ton kam den Bayern dazu über die Lippen.

 

Jetzt ist Mercedes dran – sehr behutsam! CEO Dieter Zetsche wird zwar in der Öffentlichkeit sein Prachtbart zurechtgestutzt, ein Versprechen genügt und Millionen Fahrzeuge gehen still und leise in die Werkstatt zur elektronischen Nachbesserung des Motorenmanagements.

 

Volkswagen – ja, sie waren schon verdammt überheblich und haben sich viel der öffentlichen Schmach selbst zuzuschreiben – wird nahezu täglich vorgeführt, angeprangert und schuldig gesprochen. Ford hält sich geschickt heraus und übt im stillen Kämmerlein mit der Politik ihr Stillhalteabkommen und die Motoren durchlaufen ohne Tamtam die Werkstattchecks.


In dieses Bild passt nun ganz gut das Umweltplacebo E-Automobilität. Den Menschen verkauft man Grün-Engagement ohne jeden wirtschaftlichen Background und verschweigt, dass die Verkaufszahlen mit Autos herkömmlicher Motorentechnologie seit Jahren sinken und nur durch Zulassungstricks überdeckt werden.
Diesbezüglich hat sich noch kein EU-Kommissar aufgemacht, gegen diesen Unsinn vorzugehen, auf nationaler Ebene schon gar nicht. Wo sind die Grünen, die immer unsere Welt retten wollen?

Wie wäre es, mit dem VCÖ, dem Verkehrsclub Österreichs von Regierungs Gnaden, damit anzufangen? Das würde rasch mehr Umwelttransparenz in das ewige Getue gegen das Auto bringen.
Zurück zu BMW: Die cleveren bayerischen Autohersteller mit Premiumanspruch glauben in Österreich nichts befürchten zu müssen, bauen sie ihre Dieselaggregate doch alle in Steyr.
Die Wahrheit ist ein Luder und ein Luder wechselt gern die Seiten. Warten wir es ab. •