Man freue sich, „dass sich nun auch der ÖAMTC und das Ökosoziale Forum für die von uns bereits seit langem geforderte Neuauflage der Ökoprämie einsetzen und unterstützen dieses Anliegen sehr“, wie Komm.-Rat Prof. Burkhard Ernst, LGO des Wiener Fahrzeughandels und Obmann des Vereins „Mein Auto“, sagt.

 

Die Ökoprämie würde vor allem einen wesentlichen Beitrag zum Umweltschutz leisten, was anhand eines Beispiels deutlich werde: Ein Fahrzeug, das der Abgasnorm Euro 1 entspricht, schleudere so viele Feinstaubpartikel in die Luft, wie 36 neue Euro 5-Fahrzeuge, die bereits mit entsprechenden Filtern „grundausgestattet“ seien.

 

Ebenso dramatisch falle der Vergleich bei den CO2-Emissionen aus. „Derzeit sind noch rund 1,6 Mio. Autos unterwegs, die lediglich der Abgasklasse Euro 3 oder schlechter entsprechen. Wir schlagen daher vor, den Umfang der Verschrottungsprämie von 30.000 Autos im Jahr 2009 auf jährliche Tranchen in Höhe von 60.000 zu verdoppeln“, so Ernst, der die Politik auffordert, „diesen pro-aktiven Zugang über die Ökoprämie nun endlich auch umzusetzen“. •