Wie schon 2009, sollen die Kosten für die Ökoprämie zu gleichen Teilen der Staat und der Fahrzeughandel stemmen. Mit 2.000 € gefördert werden soll der Kauf eines neuen Fahrzeugs der Schadstoffklasse Euro 6d mit einem CO2-Ausstoß von maximal 120 g wenn gleichzeitig ein Altfahrzeug der Schadstoffklassen 0 bis 3 der Verschrottung zugeführt wird. Beim Ankauf eines E-Fahrzeuges sollen die Förderungen kombinierbar sein.

Wie Schmerold und Pernkopf vorrechnen, soll die Ökoprämie für die öffentliche Hand unter dem Strich gewinnbringend sein. Bei Kosten von jährlich 50 Mio. € pro Jahr und insgesamt also 150 Mio. € in 3 Jahren, spülten „die zusätzlich verkauften Fahrzeuge insgesamt ca. 600 Mio. € an Steuern in die Staatskasse, 4 mal so viel wie die Ausgaben für die Ökoprämie-neu.“

Gleichzeitig verweist man darauf, dass die öffentliche Hand im Jahr rund 1 Mrd. € aus dem Tanktourismus lukriert. „Schon mit 5 % dieser Einnahmen ließe sich die Ökoprämie-neu finanzieren.“

Aufseiten des Handels habe es bereits Gespräche mit Stakeholdern gegeben, die positiv auf den Vorschlag reagiert hätten.

Neben dem Öko-Effekt verwiesen Schmerold und Pernkopf auf die Belebung der Wirtschaft sowie den Gewinn an Verkehrssicherheit, der durch die Ökoprämie-neu erzielbar sei, da neue Autos über signifikant bessere Sicherheitsausstattungen verfügen.

Insgesamt wollen Ökosoziales Forum und ÖAMTC mit der Ökoprämie-neu über die Gesamtlaufzeit von 3 Jahren insgesamt 150.000 alte Fahrzeuge aus dem Verkehr ziehen. •