Die unter „Transform 2025+“ von Volkswagen formulierte, neue Konzernstrategie lässt den Autohandel spannenden Zeiten entgegengehen, die vor allem Interessenvertretungen rasch an ihre ohnehin schwachen Grenzen geraten lassen wird.
Bald werden andere Markenorganisationen diesem Weg von Volkswagen folgen, ist sich Einzelhandelssprecher Komm.-Rat Ing. Josef Schirak sicher. „Werden nicht umgehend europaweite – ja weltweit organisierte Markenhändlerverbände und daran anknüpfend eine Bündelung über alle Marken hinweg eingerichtet, um mit den politischen Entscheidungsträgern in zukunftsträchtige Diskussionen eintreten zu können“, befürchtet er ein „Gemetzel" im klein- und mittelständisch strukturierten Autohandel mit Arbeitsplatzvernichtung im bislang ungeahnten Ausmaß!
Schließlich will der Hersteller VW mit dem Handel ein neues Geschäftsmodell etablieren, das ab 2020 in Kraft treten soll. Der Vorwurf: VW will sich die Agenda „Transform 2025+“ weitgehend vom Handel finanzieren lassen. „Die Zeitbombe im Automobilvertrieb ist scharf gemacht“, warnt Schirak, „die Explosion nur mehr eine Frage der Zeit!“ •
