Mit besonderer Spannung seien, wie der ÖAMTC miiteilt, die Ergebnisse des Ford Mustang erwartet worden, denn beim Crashtest im März 2017 habe das amerikanische Kultauto mit nur 2 Sternen überraschend schwach abgeschnitten. ÖAMTC-Cheftechniker Max Lang weiß, wo der Hersteller nachgebessert hat: „Größter Kritikpunkt war im ersten Test das Fehlen von Fahrerassistenten. Lediglich ein Seatbelt-Reminder war in der Serienausstattung vorhanden. Die aktuelle Variante des Mustang verfügt nun zusätzlich über einen Spurhalte- und einen Notbremsassistenten.“ Nichts geändert habe sich hingegen bei der Kindersicherheit, die mit 32 % immer noch sehr schwach sei. Dennoch: Aufgrund der umfangreicheren Ausstattung mit Assistenzsystemen und den durch den Notbremsassistenten verbesserten Fußgängerschutz gebe es für den Ford Mustang nun 3 Sterne. „Alles in allem ist das immer noch ein schwaches Ergebnis und der letzte Platz im aktuellen Crashtest“, so Lang.

 

Mit dem Abschneiden der 5 Fünf-Sterne-Autos (Alfa Romeo Stelvio, Seat Ibiza, Opel Insignia, Hyundai i30, VW Arteon) zeigt sich der ÖAMTC-Cheftechniker weitgehend zufrieden, sehe man vom Fußgängerschutz ab, der bei jedem der Testkandidaten ausbaufähig sei. Das insgesamt sicherste Auto über alle Bereiche sei im aktuellen ÖAMTC-Crashtest der VW Arteon mit Werten zwischen 96 % (Erwachsenensicherheit) und 82 % (Fahrerassistenzsysteme) gewesen. „Neben dem Mustang schaffte lediglich der Honda Civic nicht die Fünf-Sterne-Wertung", erklärt Lang. Mängel wurden beim Japaner vorwiegend in der Kindersicherheit festgestellt.