Rund ein Drittel der 2.600 befragten Österreicherinnen und Österreicher befand sich demnach aktuell auf der Suche nach einem Gebrauchtwagen oder konnte vor kurzem ein passendes Auto finden. 8 von 10 unter ihnen nutzen hierfür digitale Fahrzeugbörsen oder Apps. Immer öfters läuft dies bereits über Smartphones (62 %), auch wenn den Augen zuliebe PCs bzw. Notebooks insgesamt noch immer gewinnen (85 %).
„Digitale Fahrzeugbörsen und Apps sind laut diesen Umfrage-Ergebnissen die mit großem Abstand gängigste und effektivste Methode der Autosuche“, so Sylvia Dellantonio, Geschäftsführerin von willhaben.at. Tatsächlich werde 4 mal so oft ein passendes Auto über digitale Fahrzeugbörsen gefunden als über Familie, Freunde und Bekannte – der zweiteffektivsten Suchart.
Die 3 wichtigsten Entscheidungskriterien beim Gebrauchtwagenkauf sind der Preis (73 %), der km-Stand (60 %) und das Baujahr (51 %). Auf Platz 4 folgt die Leistung (38 %). Die Fahrzeug- und Antriebsart sowie die Marke teilen sich den 5. Platz (32 %). Mehr als ein Drittel der Befragten zieht E-Autos in Erwägung. Laut dieser Umfrage sind 20 % der Österreicherinnen und Österreicher bereit, bis zu 15.000 € für ein gebrauchtes Auto auszugeben. Weitere 15 % verfügen über Budgets bis zu 25.000 €. Im mittleren Preissegment sind österreichweit 30 % bereit, zwischen 5.000 € und 10.000 € zu zahlen.
Auf den digitalen Fahrzeugbörsen arbeitet sich jeder Dritte zuerst durch die Angebote von Kfz-Händlern. Der wichtigste Grund dafür ist die Gewährleistung bzw. die Garantie auf das Fahrzeug. Je älter der potentielle Käufer, desto schlagkräftiger wirkt dieses Argument. Auch Tageszulassungen fördern das Interesse an Händler-Angeboten: 7 von 10 Suchenden würden ein Tagesauto in Erwägung ziehen. Tatsächlich unterschrieben mehr als die Hälfte all jener, die ein passendes Auto vor kurzem gefunden haben, den Kaufvertrag bei einem Kfz-Händler (54 %). 4 von 10 Personen taten dies in einem Umkreis von bis zu 25 km vom eigenen Wohnort. •
