Dabei ging es um die Rahmenbedingungen für eine Smart City, aktuelle und zukünftige Ladeinfrastruktur sowie die neuen Generationen von E- und Hybridfahrzeugen. Mit dabei waren auch Experten aus der Automobilbranche. So hinterfragte Dr. Alexander Martinowsky, Präsident des europäischen Mercedes-Benz-Händlerverbands, den im Veranstaltungstitel angekündigten „Hype“: „Im letzten Jahr wurden nur 6.000 E-Fahrzeuge zugelassen!“ Zusätzlich würden die Hersteller mit E-Autos noch kein Geld verdienen, der Handel sei über Rückgänge in der Werkstatt unglücklich und die Stadt Wien sage sowieso, dass sie keine Auto-Mobilität wolle, unterstreicht Martinowsky.

 

Die ganzheitliche Betrachtung des Themas E-Mobilität forderte Komm.-Rat Prof. Burkhard Ernst, LGO des Fahrzeughandels in der WK Wien. Er kritisierte, dass man so tue, als ob E-Autos keine Emissionen verursachten. „In der Erzeugung und Verwertung sind diese deutlich höher als bei benzinbetriebenen Fahrzeugen“. Er befürchtet, dass die Batterie noch Aufmerksamkeit als „Umweltbombe“ erzeugen wird, vor allem, was die Verwertung betrifft.

 

Alle Statements der Veranstaltung, den bevorstehenden Termin der Vorstellung der Ladesäulen für Wien und etwaige geplante Vergünstigungen beim Parken finden Sie in der kommenden AUTO-Information Nr. 2375, die am 23. Juni 2017 erscheint. •