Demnach schlitterten 102 Unternehmen von Jänner bis Juni 2017 im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge in die Insolvenz, ein Plus von 11,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (93). Über 72 Unternehmen (2016: 62) wurde Konkurs eröffnet – ein Zuwachs von 16,1 %. Eine Steigerung wurde auch bei den mangels kostendeckenden Vermögens nicht eröffneten Insolvenzverfahren registriert, die auf 32 Fälle (2016: 31) um 3,2 % anwuchsen.
Positiv entwickelten sich die geschätzten Insolvenzverbindlichkeiten, die von 52,5 Mio. € (2016) auf 19,5 Mio. € (-62,9 %) zurückgingen.
Die größten Insolvenzen im Bereich Transportmittel/Kraftfahrzeuge im 1. Halbjahr 2017 sind: C+S Zweirad GmbH/Graz (1,7 Mio. € Passiva), Motorfun B30 GmbH/Heidenreichstein (1,4 Mio. € Passiva), Altindis Trading GmbH/Wien (1,3 Mio. € Passiva, vorm. AKIN Travel GmbH) und RTA Hirscher GmbH/St.Martin im Tennengebirge (1,1 Mio. € Passiva). •
