Der Konzerngewinn vor Steuern steigt im Vergleich zu 1. Quartal 2016 um 22,4 % auf 110 Mio. €. Bei der Kfz-Haftpflicht verzeichnet man allerdings ein leichtes Minus von 0,6 %, die Prämien sanken auf insgesamt 368,5 Mio. €.

Prof. Elisabeth Stadler, Vorstandsvorsitzende der Vienna Insurance Group, dazu: „In der Kfz-Haftpflichtversicherung, wo wir in einigen Ländern mit einem massiven Preiswettbewerb konfrontiert sind, stellen wir Profitabilität vor Wachstum und haben unsere Annahmepolitik verschärft.“ Zum Beispiel hat die Regierung in Rumänien die Haftpflichtprämien gesetzlich gedeckelt.

Kräftig gestiegen sind hingegen die Prämienerlöse aus der Kaskoversicherung, nämlich um 10,7 % auf 284,4 Mio. €. Laut Zwischenbericht sanken in Österreich die Prämienerlöse bei der Kfz-Haftpflicht um ca. 0,5 % auf 106,9 Mio. €, bei der Kasko stiegen sie um ca. 3,5 % auf 92,4 Mio. €. Österreich trug 35 % zum Konzerngewinn bei und ist damit zweitstärkstes VIG-Land, knapp hinter Tschechien (38 %). •