Jim Farley, Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer von Ford Europa, bedankte sich per Video-Botschaft bei den Beschäftigten für den reibungslosen Anlauf der Volumenproduktion und betonte die Bedeutung der Modellreihe: „Der Ford Fiesta ist unser absoluter Bestseller und weltweit eines der meistverkauften Autos. Der Anlauf der Volumenfertigung dieser Fiesta-Generation bedeutet uns besonders viel, weil Ford mit diesem Fahrzeug einen weiteren wichtigen Schritt in die Zukunft geht. Das neue Modell ist noch hochwertiger und vielseitiger als die Vorgängergeneration. Das hilft uns, noch profitabler zu werden und ganz neue Kundengruppen zu erreichen.“
Für Neuerungen in der Fiesta-Fertigung hat Ford rund 293 Mio. € investiert. Im Rohbau kommt mit neuen Robotern ein spezielles Schweißverfahren am Dach zum Einsatz, an der Montagelinie die jüngste Generation von Leichtbaurobotern mit modernster Sensorik und sogenannte kollaborierende Roboter übernehmen beim Einbau der Stoßdämpfer die Überkopf-Arbeit und entlasten so die Mitarbeiter. Werkleiter Vic Daenen dazu: „Unsere Produktion in Köln zeichnet sich durch eine große Flexibilität aus und das Werk gehört zweifellos zu den effizientesten in der gesamten Autoindustrie.“ Die Fertigungskapazität beträgt 1.400 Einheiten am Tag. Umgestellt wurde mit dem Fiesta-Produktionsstart die Endmontage von einem 3- auf einen 2-Schichtbetrieb, die Beschäftigten aus der Dauernachtschicht wechseln in die Früh- bzw. Spätschicht. Das Werk Köln-Niehl beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiter. •
