Das Treffen werde weiterhin von der Gemeinde Maria Wörth organisatorisch wie finanziell unterstützt, die Kärnten Werbung setze ebenfalls auf das Event, doch das Einzugsgebiet der Autofans habe sich schon längst ausgeweitet – vom Faaker See bis zum Hafnersee. Die Lärm- und Umweltbelastungen, die für gut gefüllte Gästezimmer von den Anrainern in Kauf genommen werden, seien nicht das einzige Thema, so Mitsche: „Der Alltag von Pendlern und berufstätigen Eltern steht Kopf.“ So bleibe der Kindergarten in Reifnitz – nicht zuletzt aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens – eine Woche lang geschlossen. Auch die Qualität des Treffens habe sich verändert, die Medien berichteten heuer von mehr Gewaltbereitschaft unter den GTI-Fans, „die Polizeieinsätze steigen, das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung ist enden wollend“, meint Mitsche.

 

Ganz anders sieht das die Kärntner FPÖ: „Alles was nicht in das Weltbild der Grünen passt, muss verboten oder verhindert werden. Unter grüner Verantwortung wird Kärnten zurück in die Steinzeit geführt. Von Seiten der Freiheitlichen sind die 10.000 friedlichen GTI-Fans aus Österreich und ganz Europa jedenfalls in Kärnten herzlich willkommen. Sie machen Kärnten in ganz Europa bekannt und bringen in der wichtigen Vorsaison auch eine enorme Wertschöpfung von 15 bis 20 Mio. € für die gesamte Region“, wie der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann sagt. „Randalierer und Unruhestifter müssen gemäß den geltenden Gesetzen natürlich aus dem Verkehr gezogen und bestraft werden “, so Darmann.

 

Seitens der Politik müsse aber klargestellt werden, dass die große Mehrheit der GTI-Fans friedlich ist und keine Hooligan-Truppe: „Sie sind genauso wie die Harley-Fans im Herbst willkommene Gäste Kärntens“, so Darmann. Daran werde die grüne Verbots-Truppe nichts ändern. •