Rund 140 Teilnehmer lauschten den Statements der 5 Fachleute am Podium und nutzten die Chance, gezielte Fragen zu stellen. In seiner Keynote verwies Univ.-Doz. Dr. Anton Fuchs, Head of NVH & Friction der Virtual Vehicle, auf die bestehenden Herausforderungen: Die Komplexität müsse beherrscht werden. So seien bei den ersten 50 % der Unfälle 25 Unfalltypen/-ursachen auszumachen, auf den zweiten 50 % bereits 5.000 verschiedene. Bei den Sensoren sei es wichtig, leistbare und zuverlässige Systeme einzuführen. Die durch Radar, Kamera und Ultraschall gesammelten großen Datenmengen müssten auch verarbeitbar sein. So fielen bei einem Level-3-Fahrzeug am Tag die enorme Datenmenge von 4.000 GB – das sind rund 4 Terrabite – an. Bei einem Level-4-oder-5-Fahrzeug sei es dann diese Menge pro Stunde.

 

Weitere Statements von Experten, die am GSV-Forum „Automatisiertes Fahren: Von der Sicherheit des Fahrzeugs zur Sicherheit der Systeme“ referierten, entnehmen Sie bitte unserer aktuellen AUTO-Information Nr. 2369, die am 12. Mai 2017 erscheint!