Nachdem bereits mehrere Fälle aufgetreten sind, wo sogenannte Staatsverweigerer mit eigenen Kfz-Kennzeichen des Staatenbundes Österreich bei Autohändlern aufgetaucht sind, hat „AUTO-info4you“ am 11. April 2017 die heimischen Kfz-Betriebe über den richtigen Umgang in dieser Situation informiert und auf die Gefahren aufmerksam gemacht.

 

Wie nun auf ORF.at berichtet, wurden vergangene Nacht im Rahmen einer Razzia gleich 26 Staatsverweigerer, die sich im Staatenbund Österreich organisiert hatten, verhaftet. Dies sei nach umfassenden Ermittlungen erfolgt. Wie bereits im Fall der Staatsverweigerer aus dem Waldviertel, hätten auch diese Personen Drohungen ausgesprochen und Gerichtsverhandlungen gegen Bürgermeister, Bankangestellte und Richter geplant.

 

Außerdem wird – so der ORF-Bericht – schwerer Betrug vermutet. So hätte der Staatenbund Österreich den Mitgliedern vermittelt, dass sie mit dem Erwerb eben dieser Kennzeichen und Führerscheine nicht mehr der österreichischen Rechtsordnung unterliegen. Mit dem dadurch eingenommenen Geld hätten die führenden Mitglieder teilweise bereits ihren Lebensunterhalt verdient. •