Bei 51 Mrd. $ lag am Montag der Börsenwert des Elektroautopioniers Tesla – und damit über den Branchengranden General Motors, Ford und Chevrolet. Seit Jahresbeginn ist der Börsenwert des Herstellers Tesla, der sich alle Mühe gibt, weiterhin das Start-up-Image aufrecht zu erhalten, um mehr als 40 % gestiegen. Beflügelt wird der Kurs durch die erwartete Eroberung des Massenmarktes durch Teslas Model 3. Nicht einmal der günstige Ölpreis dämpft die Stimmung der Investoren.
Faktisch gesehen liegen zwischen den Urgesteinen und Tesla jedoch noch Welten. Während Tesla im 1. Quartal mit 25.000 Fahrzeugen zwar so viele Fahrzeuge weltweit verkaufte wie noch nie, setzten GM rund 690.000 und Ford rund 617.000 Einheiten allein auf dem US-Markt ab. Auch ein Jahresgewinn konnte von Tesla noch nie erwirtschaftet werden. So summierten sich die Verluste in den vergangen 5 Jahren auf 2,3 Mrd. $, während Ford im selben Zeitraum rund 26. Mrd. $ verdiente.
Dennoch zeigt sich am Beispiel Teslas die Aufbruchbereitschaft der Entscheidungsträger in Richtung moderner Automobilität.
