Dudenhöffer zeigt sich davon überzeugt, dass „in Europa immer mehr Fahrverbote für Dieselautos in Städten kommen werden“. Nach einer Übergangszeit mit Benzinern werde die Industrie schneller in die E-Mobilität gehen als man sich das bisher vorstellen könne. Mit den finanziellen Vorteilen für den Diesel sei weder der Industrie noch den Verbrauchern geholfen. Wenn man an diesen Subventionen festhalte, „ist es das Schlimmste, was die Politik den Wählern antun kann“. Die Politiker wüssten seit dem Jahr 2010 von den EU-Vorgaben über die Senkung der Abgas-Grenzwerte Bescheid, sie täten aber nichts, weil sie vor ihren Wählern Angst hätten.
Dem widerspricht LGO Komm.-Rat Prof. Burkhard Ernst: „In Österreich haben wir ja keine Subvention im herkömmlichen Sinn, denn wir haben eine geringere Mineralölsteuer als auf Benzintreibstoff – also von einer Subvention wahrlich weit entfernt – was Österreich gerundet 1 Mrd. € fürs Budget bringt“, wie Ernst in einem offenen Brief schreibt. Es wäre daher von Österreich „ausgesprochen dumm“, die Mineralölsteuer für Dieselfahrzeuge anzuheben, denn dafür müssten am Ende wieder die Österreicherinnen und Österreicher bezahlen, weshalb Dudenhöffers Forderung laut Ernst „definitiv zurückzuweisen ist“.
Weitere Details des offenen Briefs finden Interessierte in der kommenden Ausgabe der „AUTO-Information“!
