Laut neuen Daten des Marktbeobachters JATO stieß der „typische" in Europa verkaufte NW im vergangenen Jahr 117,8 g CO2 pro km aus. Das waren 1,4 g bzw. 1,2 % weniger als 2015, womit sich ein langjähriger Trend fortsetzte. Zum Vergleich: 2007 waren die Durchschnittsemissionen noch bei knapp 160 g/km gelegen.

 

Unter den 23 von JATO erfassten Staaten wies das Umweltmusterland Norwegen im Vorjahr sowohl die mit Abstand niedrigsten Emissionen (94,2 g/km) als auch die größte Verbesserung gegenüber 2015 (-6,3 g/km) auf. Österreich lag mit 120,1 g/km zwischen Rumänien und Finnland „nur“ auf Platz 15 – doch immerhin, die Emissionsreduktion um 3,2 g/km entsprach ex aequo mit Finnland und Schweden dem zweitbesten Wert hinter Norwegen. In Griechenland waren die CO2-Emissionen 2016 übrigens exakt gleich hoch wie im Jahr davor (105,7 g/km), in Dänemark (106,8 g/km; +0,7 g) sowie in den Niederlanden (105,7 g/km; +5,1 g) wurden sogar steigende Abgaswerte registriert.

 

Von JATO ebenfalls analysiert wurden die Emissionswerte der einzelnen Automarken: Peugeot (101,9 g/km; -1,7 g) und Citroën (103,3 g/km; -2,3 g) behaupteten die Spitzenpositionen, Toyota (104 g/km; -3,6 g) schob sich anstelle von Renault (105,6 g/km; -0,3 g) auf Platz 3 vor. Die rote Laterne hatte 2016 Mazda: Die Japaner reihten sich mit 127,7 g/km (+0,2 g) noch hinter dem Vorjahresschlusslicht Mercedes-Benz (127,5 g/km; -0,6 g) auf Platz 20 von 20 erfassten Fabrikaten ein. •