Im Jahr 2025 werden in den etablierten Weltmärkten rund 35 Mio. NW im Internet erworben, sagt die Unternehmensberatung A.T. Kearney in einer neuen Studie voraus. „Nahezu jeder Zweite wird sein Fahrzeug künftig online kaufen. Für den Automobilvertrieb forciert dies den Sprung ins digitale Zeitalter", so Automobilexperte Dr. Marcus Hoffmann.
Die Autohersteller stehen laut der Studie vor der „unbedingten Notwendigkeit den Bedarf nach neuen Kanälen und Formaten zu decken". Dies bedeute eine Integration von Online-Plattformen, stationärem Handel und Drittdienstleistern. Die maximale Preishoheit sei dann erzielbar, wenn die Hersteller zum Direktvertrieb greifen – was entsprechende Auswirkungen auf den selbstständigen Handel hätte.
„Bis 2025 werden 30 bis 40 % des heutigen Händlernetzes durch neue Verkaufsformate und Direktvertrieb ersetzt", meinen die Studienautoren, „nur wer zusätzliche Kompetenzen aufbaut und sein Vertriebsmodell weiterentwickelt wird die Potenziale gewinnbringend nutzen und gegen neue, branchenfremde Wettbewerber bestehen können."
Weitere Informationen zur Studie wird die April-Ausgabe unseres Monatsmagazins „AUTO & Wirtschaft" enthalten. •
