Demnach gaben 81% der Befragten (87% bei den Männern, 60% bei den Frauen) an, dass sie von der geplanten Opel-Übernahme gehört haben. Insgesamt beurteilen 34% den Verkauf von Opel eher negativ. Bei den Opel-Fahrern sind es 35%, bei den über 50-jährigen sogar 42%. Lediglich bei den unter 30-jährigen gibt es eine Mehrheit (40%), die den Opel-Verkauf positiv sehen, insgesamt sind es nur 28%.
„Angesichts der langjährigen Verbindung zwischen General Motors (GM) und Opel war das insgesamt eher gespaltene Meinungsbild und die mehrheitlich sogar positive Bewertung des Opel-Verkaufs durch Jüngere eher nicht zu erwarten“, kommentiert puls-Geschäftsführer Dr. Konrad Weßner die Ergebnisse. Bei der direkten Frage, ob Opel Teil von GM bleiben oder in die französische PSA Gruppe integriert werden sollte, zeigt sich ebenfalls eine eher knappe Tendenz zum Verbleib von Opel bei GM (40 % versus 31 %).
Klappt die Übernahme von Opel, sieht PSA-Konzernchef Carlos Tavares die Erstellung des notwendigen Sanierungsplans bei Opel selbst: „Es ist an ihnen, ihren Plan aufzustellen.“ Auf mittlere Sicht möchte er eine Kapazität von über 5 Mio. Fahrzeuge erreichen. Wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung in Erfahrung gebracht haben will, könnte der Kauf noch in der ersten März-Woche über die Bühne gehen.
