Die Fahrzeuge werden im Vehicle Modification Centre im Werk Steyr der MAN Truck & Bus hergestellt: bis Ende 2017 insgesamt 9 Stück, ab Ende 2018 bis zu 250 Einheiten in der Kleinserie. Die entsprechenden Verträge, mit denen die Unterstützung der CNL und die Lieferung der Fahrzeuge gesichert werden sollen, wurden am 20. Feber in Steyr unterzeichnet. MAN-Truck-&-Bus-Vorstandsvorsitzender Joachim Drees erwartet, dass mit der Serienproduktion, die ab 2021 geplant ist, „schon substanzielle Stückzahlen“ – hergestellt werden.

 

Bundeskanzler Christian Kern und Verkehrsminister Jörg Leichtfried sehen Österreich mit dem E-Lkw an der Spitze der internationalen Entwicklung. Für beide ist die Elektrifizierung (auch) des Güterverkehrs eine „Conditio sine qua non“ (Leichtfried): Ohne Umstellung des Antriebssystems werde man die künftigen Probleme nicht lösen können. Seine Ziele punkto Verkehr definiert der Verkehrsminister generell mit „sicherer und umweltfreundlicher“.

 

Klimaexpertin Univ.-Prof. Helga Kromp Kolb (Universität für Bodenkultur Wien) sieht generell eine positive Entwicklung im Verkehrssektor, „sogar in Österreich“ – nicht zuletzt aufgrund der Initiativen für die E-Mobilität. Die Universität könne ihre Verantwortung nicht nur im Elfenbeinturm wahrnehmen, so die Professorin mit Hinweis auf das in der Universität angesiedelte CNL.

 

Für die Logistiker sprach Max Schachinger: Er stellt Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt und wünscht sich „mit weniger Gesetzen mehr Spielraum“ für das Transportgewerbe.