Der operative Verlust von Opel – das Unternehmen produziert gemeinsam mit der britischen Schwestermarke Vauxhall – betrage, wie der Mutterkonzern mitteilte, 257 Mio. €. Dennoch sei das Ergebnis gegenüber 2015, als der Verlust noch bei 813 Mio. € lag, deutlich verbessert worden. Der Austritt Großbritanniens aus der EU sei Ursache dafür, dass man im Europa-Geschäft nicht in die schwarzen Zahlen gekommen sei. GM-Finanzchef Chuck Stevens geht davon aus, dass der Break-Even 2018 erreicht wird.
In Europa konnte Opel/Vauxhall 2016 1,16 Mio. Einheiten und damit rund 50.000 Fahrzeuge mehr absetzen als 2015 (1,11 Mio. Stück). Mit 48.000 Einheiten (2015: 63.000 Stück) entwickelte sich 2016 der Absatz von Fahrzeugen der Marken Buick, GMC & Daewoo, Cadillac und Chevrolet rückläufig. •
