Ziel des „Esplanade“-Projekts ist die Entwicklung gemeinsamer Methoden zur Sicherheitsbeurteilung verschiedener Systeme, Funktionen und Szenarien für autonome Autos. Die Projektpartner sind sich sicher, dass ohne eine solche Methodik die Zulassung selbstfahrender Fahrzeuge für den öffentlichen Straßenverkehr nicht möglich sein werde.

 

Die Projektleitung hat RISE (bisher SP, Sveriges Tekniska Forskningsinstitut - Technisches Forschungsinstitut von Schweden) übernommen, am Projekt beteiligt sind weiters Volvo Cars, Volvo GTT, Semcon, Systemite, Autoliv, Qamcom, KTH, Comentor und Delphi. Das Gesamtbudget beträgt 31 Mio. SEK (umgerechnet 3,27 Mio. €).

 

„Esplanade“ baut auf Ergebnissen und Fragestellungen des erfolgreichen Vorgängerprojekts FUSE auf, das bereits wertvolle Erkenntnisse zu den industriellen Herausforderungen in diesem Bereich geliefert hat und aus dem eine Reihe von wissenschaftlichen Artikeln hervorgegangen sind. Das Folgeprojekt hat den Anspruch, die Forschung auf einem äußerst kritischen, international stark beachteten Gebiet voranzutreiben. Die Methodik, die entwickelt wird, soll die autonomen Fahrzeuge einen entscheidenden Schritt näher an den Straßenverkehr heranbringen. •