„Wenn ein Erdgasfahrzeug in Brand gerät, verhindern technische Vorrichtungen wie die Schmelzsicherungen einen Überdruck oder eine Explosion der Erdgastanks“, sagt ÖAMTC-Cheftechniker Dr. Max Lang. Dies bestätigt auch Komm.- Rat Franz Steinbacher, Sachverständiger für das Kraftfahrwesen: „Erdgastanks halten in etwa das Dreifache des Betriebsdrucks von 200 bar aus. Erdgas entzündet sich wesentlich schwerer als Benzin oder Diesel, weil die Zündtemperatur in etwa doppelt so hoch ist. Bei Zusammenstößen mit Erdgasautos kann weniger passieren als mit Diesel- oder Benzinfahrzeugen.“
Auch im täglichen Einsatz steht Sicherheit bei Erdgasautos an erster Stelle: Bei jedem Tankvorgang wird durch einen Drucktest automatisch festgestellt, ob die Tankanlage einwandfrei funktioniert. Fahrzeuge mit defekten Tankanlagen müssen in die Werkstatt. Im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Flüssiggas-Antrieb stehen Erdgasfahrzeugen deshalb auch Tiefgaragen offen.
