Die neuen Kerzen sollen, so NGK, noch heuer bei mehreren Anwendungen führender europäischer Hersteller zum Einsatz kommen: Die Kontaktierung der Zündspule oder des Zündkabels übernimmt eine Feder, die in der Tasse geführt ist und so eine sichere Hochspannungsverbindung herstellt. Weil Motoren in Zeiten des Downsizings aufgrund ihrer hohen Aufladegrade mit immer höheren Zünddrücken arbeiteten, was höhere Zündspannung erfordere, sei die von der SAE-Norm abweichende Bauart von Vorteil, sagt NGK. Damit die hohen Spannungen verlustfrei an den Elektroden der Zündkerze ankommen, muss die Überschlagsfestigkeit auf der Hochspannungsseite des Isolators verbessert werden. Das geschieht mit der tassenförmigen Bauart, die im Vergleich zum SAE-Anschluss nur etwa ein Drittel so hoch ist. Der gewonnene Platz wird bei der neuen Zündkerze zur Verlängerung des Isolators um mehrere Millimeter genutzt, um die Überschlagsfestigkeit zu verbessern.
Die Kontaktierung im Innern der Tasse sorgt für die Schirmung der Anschlussfeder, was dazu beiträgt, Durchschläge im Zündkerzenstecker oder im Spulen-Boot zu vermeiden.
NGK stuft sich als weltweit führenden Hersteller von Zündkerzen und Lambdasonden mit 10.000 Mitarbeitern in Werken in allen Teilen der Welt ein, die jährlich 2 Mrd. € Umsatz erwirtschaften. 



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