Robert Czarnecki, der beim Automobilclub für Rückrufe zuständig ist, appelliert an das Sicherheitsbewusstsein der Fahrzeughersteller und -importeure. Natürlich sei es für diese einfacher, auf die Firmendatenbank zurückzugreifen, sagt Czarnecki, doch vor allem bei sicherheitsrelevanten Rückrufen müssten alle Autobesitzer angeschrieben werden – also auch jene, die mit (zum Teil privat angekauften) älteren Gebrauchtwagen unterwegs sind. Diese Personen zu erreichen, sei jedoch nur durch die (für die Importeure kostenpflichtigen) Schreiben des Versicherungsverband möglich.
Zwar würden mittlerweile einige Unternehmen diesen Weg verfolgen, sagt Czarnecki: „Doch aus Kostengründen nicht alle Fahrzeugbesitzer zu informieren, kann nicht der richtige Weg sein.“
