Das ist um so schlimmer, als die Teilelieferanten trotz einiger spitzfindigen Ausreden weiter an ihren verharmlosenden Aussagen festhalten. Schließlich pflegen ja auch Beamte im Staatsapparat die „Geiz-ist-geil“-Mentalität und wenn es personeller Opfer bedarf, dann fliegt das Zustellpersonal raus, die ja die allfällige Tat der Steuerhinterziehung im Auftrag ihrer Dienstherren begehen.
Den Preiskorridor zwischen Kfz-Werkstätte und Pfuscher wieder zu verbreitern, wäre wohl zu einfach gestrickt. Irgendwie ist das eine Zwickmühle, in die dieses Branchensegment geraten ist, denn auch nicht jede Kfz-Werkstätte kauft alles legal ein. Am Pfusch naschen viele mit.
Das ist der eigentliche Skandal – nicht die Tatsache, dass die Umsätze der Lieferanten nun etwas geringer ausfallen. Die organisierten Kfz-Betriebe haben getan, was sie tun konnten. Nun kann der VFT (Verband der freien Teilehändler) zeigen, dass er bereit ist, zum sauberen Schnitt anzusetzen.
Auch wenn sich die Beteiligten mit der korrekten Ausgestaltung der Zukunft mit dem Verschleißteilehandel schwertun, wird die Suche nach einer gemeinsamen Zukunft dennoch fortgesetzt – auf Grundlage einer bewundernswert vereinten Gegenwart ...
