7 von 100 überprüften Kraftfahrzeugen erhielten im vergangenen Jahr keine neue Prüfplakette. Das mag auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, doch die absoluten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Bei 151.927 Kfz wurden schwere Mängel festgestellt, bei weiteren 11.316 bestand sogar Gefahr im Verzug. Damit ist die Zahl der beanstandeten Kfz binnen Jahresfrist von 6,4 auf 7,0 % gestiegen (die 1.597.674 leichten Mängel sind hier gar nicht berücksichtigt).
Noch schlimmer ist es um die Pkws und Kombis bestellt: Hier mussten Werkstätten, ÖAMTC, ARBÖ und TÜV gleich 8,1 % der Besitzer auf schwere Mängel (in 137.181 Fällen) bzw. sogar auf Gefahr im Verzug (bei 10.082 Pkws) aufmerksam machen. 2009 war dies erst bei 7,1 % der überprüften Pkws der Fall gewesen.
Damit erhalten all jene, die eine Abkehr vom seit einigen Jahren geltenden 3-2-1-Prinzip bei der Überprüfung von neu zugelassenen Fahrzeugen fordern, zusätzliche Argumente. Man darf gespannt sein, ob der Verweis auf mehr Verkehrssicherheit, die eine jährliche Überprüfung aller Autos mit Sicherheit bringen würde, irgendwann bei der Regierung doch noch fruchtet ...
Alle Details zu den einzelnen Fahrzeugklassen und den wichtigsten Mängeln finden Sie in der angehängten PDF-Datei.



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