1.450 mehrspurige Leicht-Kfz (mehrspurige Kfz KL L2e und vierrädrige Leicht-Kfz KL L6e) wurden im Jahr 2010 in Österreich neu zugelassen. 2007 waren es noch 2.229 Stück. Seitdem sinkt die Zahl der Neuzulassungen in diesem Bereich kontinuierlich. Laut der Studie von Frost & Sullivan wird sich das Marktsegment der Mikroautos aber für über 30 Marktteilnehmer, einschließlich 7 der 10 weltweit wichtigsten Automobilhersteller, zu einem der stärksten Umsatzgeneratoren entwickeln.
Grund dafür seien die immer strikteren Emissionsvorgaben und Sicherheitsvorschriften. Das Sub-A-Segment der Mikroautos wie dem Kia Pop, der auf dem Pariser Autosalon 2010 präsentiert wurde, wird schneller wachsen als das der Vierräder, da Erstere über spezielle Eigenschaften verfügen und der Kleinstwagenklasse näher stehen. „Es ist zu erwarten, dass Hersteller elektrische Vierräder in großer Zahl auf den Markt bringen und mit einem Mikroauto – durch die Erhöhung von Motormoment und -leistung – nachziehen werden, um die Verkäufe anzukurbeln“, prognostiziert Vishwas Shankar, Branchenanalyst bei Frost & Sullivan.
Laut Shankar wird bis zum Ende des Jahres eine weitere Entscheidung vonseiten der EU im Hinblick auf striktere Vorgaben in der L-Kategorie erwartet: „Dies könnte den Weg für Autohersteller ebnen, um ihre Entscheidung, in das Segment der Mikroautos einzusteigen, bekannt zu geben.“



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