Am Montag wurde bekannt, dass aus China eine Bestellung über 582 Fahrzeuge im Gesamtwert von 13 Mio. € eingelangt ist. Das Geld soll noch diese Woche in Schweden eintreffen, sodass der Autohersteller die Löhne für seine Mitarbeiter und einen Teil der Lieferantenrechnungen bezahlen kann. Auch ein Engagement des russischen Investors Vladimir Antonov wird nach wie vor für möglich gehalten.
Außerdem wurde am Dienstag bekannt, dass Swedish Automobile AB 50,1 % der Aktien von Saab Automobile Property AB um 28 Mio. € an ein Konsortium schwedischer Immobilieninvestoren (Hemfosa Fastigheter AB) verkauft hat. Betroffen sind 483.000 Quadratmeter: Saab will seine Immobilien wieder zurückleasen, eine diesbezügliche Vereinbarung wurde auf 15 Jahre abgeschlossen. Um die aktuell existenzbedrohliche Lage nicht weiter zu gefährden, muss der Autohersteller im ersten Jahr keine Leasingzahlungen tätigen.
Bevor die Transaktion über die Bühne geht, muss allerdings noch das Swedish National Debt Office (NDO) als Garant eines Darlehens über 400 Mio. € sein Pfand über die Saab Property Aktien freigeben. Von diesem Darlehen wurden bis heute 216,9 Mio. € beansprucht.
Wann die Fahrzeugproduktion wieder aufgenommen wird, steht noch nicht fest. Diese ist seit Anfang April bis auf wenige Tage unterbrochen.



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