Der ARBÖ hatte den vom heimischen Mazda-Importeur aus den USA geholten Mazda 626 im Oktober 1983 für einen einjährigen Praxistest in Betrieb genommen, um die Auswirkungen von Katalysator und bleifreiem Benzin zu testen. Der damals noch gar nicht erhältliche Treibstoff musste von der OMV speziell hergestellt werden. Der Test diente als Grundlage für eine Studie, die im Dezember 1984 von der TU Wien veröffentlicht wurde. Sie
ermöglichte die Einführung von bleifreiem Benzin und der Katalysatorpflicht in Österreich (1987). Insgesamt wurden mit dem Mazda 626 etwa 135.000 Kilometer zurückgelegt. Dann stand das Fahrzeug jahrelang in einer Garage. Nun wurde es von Fritz Beidler, Vizepräsident des ARBÖ Wien, und Mazda-Austria-Geschäftsführer Günther Kerle dem Kraftfahrzeugmuseum in Sigmundsherberg als Dauerleihgabe übergeben. Kerle: „Mazda war damals die erste Marke in Europa, die sämtliche Modellreihen mit serienmäßigen Katalysatoren ausgestattet hat, bevor es zur Pflicht für alle Marken wurde.“
