Ab Herbst wird die Fachhochschule Kufstein an ihrem Hauptsitz sowie in Wien und Linz drei berufsbegleitende Lehrgänge anbieten. Ein einsemestriges Zertifikationsprogramm für Verkäufer, das sich an bereits aktive Vertriebskräfte sowie Quereinsteiger wendet, soll 1.500 € kosten. Darauf bauen ein zweisemestriger Lehrgang zum „Akademischen Automobile Manager“ (Zielgruppe Führungskräfte und geeignete Absolventen der ersten Stufe, Kosten 3.500 €) sowie der viersemestrige „Executive Management MBA Focus Automobile Business“ (Zielgruppe Geschäftsführer, Firmeninhaber und -nachfolger, Kosten 8.900 €) auf.
Besonderen Wert legt das Organisationsteam darauf, dass die Ausbildung markenübergreifend und praxisnah abgehalten wird. Entsprechend positiv äußern sich das Bundesgremium des Fahrzeughandels und der Arbeitskreis der Automobilimporteure, die das Projekt einhellig begrüßen.
„Es ist der gesamten Kfz-Branche schon sehr lange ein Anliegen, sowohl das Berufsbild im Autohandel als auch das Image in der Öffentlichkeit zu verbessern“, betont Stadler. Er verweist darauf, dass die Autoverkäufer bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage auf den wenig beneidenswerten Vertrauenswert von 18 % kamen. Die verbesserte betriebswirtschaftliche Ausbildung der Führungskräfte soll lt. Stadler darüber hinaus zur Besserung der angespannten Ertragssituation beitragen: Schließlich kam der Autohandel in der jüngsten Untersuchung der KMU Forschung Austria nur auf eine Durchschnittsrendite von 0,4 %, über die Hälfte der Betriebe verzeichnete Verluste und 32 % ein negatives Eigenkapital.



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