Vassilakou bekennt sich entgegen der Richtlinien der Grünen-Basis prinzipiell zur individuellen Mobilität und versteht, dass es sich dabei um ein Recht jedes Einzelnen handelt. Nichtsdestotrotz meint Wiens Vizebürgermeisterin, dass es ihre Aufgabe sei, möglichst viele Leute in öffentliche Verkehrsmittel, besonders in den dicht bebauten Gebieten, zu bringen.
Dass das Automobil in seiner jetzigen Form einer Metamorphose unterzogen werden müsse und technische Neuerungen sowohl im Kraftstoffverbrauch als auch in der Fahrzeuggröße notwendig sind, ist für Vassilakou politisches Programm. Darüber hinaus meint sie, dass Carsharing im urbanen Gebiet eine mögliche Variante sei. Von der E-Mobilität ist sie nicht ganz so überzeugt, wie man das üblicherweise bei den Grünen voraussetzen würde, sagt Ernst.
Was die allfällige Öko-Prämie betrifft, erachtet Vassilakou die zwingende Notwendigkeit, die „alten Stinker“ (EURO 0, EURO 1) vordringlich von den Straßen zu bekommen. Sie weiß aber auch, dass das Finanzministerium dafür im Moment kein Geld hat und auch das Wirtschaftsministerium für finanzielle Unterstützungen nicht zu haben ist.
Ernst und Vassilakou wollen in regelmäßigen Abständen zu diesem sensiblen Thema in den Dialog treten.
