Die von der Europäischen Kommission geförderte europäische Forschungsinitiative „Intersafe 2“, bestehend aus elf Partnern wie die BMW Group, Swarco, Volvo AG oder Volkswagen, hat sich dem Thema Sicherheit an Straßenkreuzungen verschrieben. Ausgestattet mit einem Budget von 6,5 Mio. € (3,5 Mio. € seitens der EU und 3 Mio. € seitens der Industrie) stellte man vor Kurzem neue Fahrerassistenzsysteme vor, die Autofahrer in kritischen Situationen unterstützen sollen. Die Applikationen basieren auf Sensoren, die an Kreuzungen und Fahrzeugen installiert und in einem kooperativen System verbunden sind. Über ein spezielles Funksystem werden die Informationen zwischen der Kreuzung und den Fahrzeugen ausgetauscht, ausgewertet, um dann bei Bedarf die nötigen Maßnahmen einzuleiten. Falls ein Fahrer bspw. eine rote Ampel oder ein Stoppschild zu missachten scheint, wird er gewarnt. Reagiert er darauf nicht, wird eine Warnbremsung aktiviert, um die Aufmerksamkeit zu erhöhen und einen Unfall zu vermeiden.
www.intersafe-2.eu
