Laut Pfurtscheller hat sein Unternehmen heuer in den ersten fünf Monaten 606 Neuwagen von Opel, Kia und Chevrolet verkaufen müssen, um auf die gleichen Erträge wie im Vorjahr (498 Verkäufe bis zu diesem Zeitpunkt) zu kommen. „Wir verkaufen mehr Einheiten mit weniger Ertrag“, resümiert Pfurtscheller. Positiv sei bei dieser Entwicklung nur, dass man zusätzliche Werkstattkunden an Land gezogen habe und so künftige Erträge sichern könne. Pfurtscheller übt auch offene Kritik an den „Marktverzerrungen“ durch unverkaufte Kurzzulassungen oder Exportgeschäfte. „Hier spielen wir einfach prinzipiell nicht mehr mit.“ Denn diese Verzerrungen würden sich meist nur für die Importeure bzw. deren Manager (Stichwort Boni) lohnen. Leidtragende seien die Händler, auch seien derartige Verzerrungen schlecht fürs Markenimage und für die Wertstabilität.



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