Bohr erklärte am 60. Motorpressekolloquium des Konzerns am 7. 6., dass sein Geschäftszweig heuer erstmals die Umsatzgrenze von 30 Mrd. € überschreiten werde. Zum Vergleich: 2010 hatte der Umsatz in diesem Bereich 28,7 Mrd. € betragen. Gleichzeitig kündigte Bohr die Aufstockung der Beschäftigten von 167.000 auf 177.000 Mitarbeiter an. Unter den 26.000 Ingenieuren, die Bosch zu Jahresbeginn in der Forschung und Entwicklung der Kfz-Sparte einsetzte, war jeder zweite in Deutschland und bereits jeder dritte in China aktiv.
Im laufenden Jahr will der Konzern 3,2 Mrd. € für Forschung und Entwicklung ausgeben. Das Unternehmen arbeitet intensiv sowohl an der Optimierung konventioneller Antriebe durch die Kombination von Direkteinspritzung und Turboaufladung bei Diesel und Benzinern als auch an Zukunftslösungen im Rahmen der E-Mobilität. Mit deren Durchbruch rechnet Bohr um das Jahr 2025.
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