So positiv die Pressestimmen bei der Präsentation des viertürigen, rd. 200.000 € teuren Luxussportwagens auch waren: Die Verkäufe haben lt. gut informierten Kreisen „bei Weitem“ nicht das Herstellerziel von jährlich 2.000 Einheiten erreicht. Jetzt kündigt Aston Martin an, die Produktion im 2. Halbjahr 2012 in das britische Stammwerk Gaydon zu verlagern. Dort sei man nun wesentlich flexibler aufgestellt als bei der Produktionsentscheidung für den Rapide im Jahr 2008, lautet die offizielle Begründung.
In Graz hatte man Ende 2009 die Vorserienfertigung des Viertürers aufgenommen. Die rd. 150 seither für Aston Martin tätigen Mitarbeiter müssen aber nicht um ihren Arbeitsplatz bangen, denn Ende des kommenden Jahres dürfte mit dem zweitürigen Paceman ein zweiter Produktionsauftrag von Mini anlaufen. Das jährliche Produktionsvolumen soll bei rund 20.000 Fahrzeugen liegen, womit Magna Steyr einschließlich des unverändert vom Band laufenden Countryman deutlich mehr als 100.000 Minis pro Jahr herstellen würde. Auf Anfrage wollte das Unternehmen dazu keine offizielle Stellungnahme abgeben.



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