Dipl.-Ing. Martin Blum vom „Verkehrsclub Österreich“ hat eine ganze Reihe von „kontraproduktiven Subventionen und Förderungen“ aufgezählt, die seiner Meinung nach abgeschafft bzw. reformiert gehören: Die Steuerbegünstigungen für Firmenwagen beispielsweise oder die niedrigere Besteuerung von Diesel. Stattdessen wird vom VCÖ eine „Infrastrukturoffensive fürs Radfahren und Gehen“ gefordert. Auch die derzeitige Form des Pendlerpauschales stört den VCÖ, da ein Großteil des Geldes an Wohlhabende fließe.
Dr. Christian Pesau, Geschäftsführer des Arbeitskreises der Automobilimporteure, kann und will derlei Unsinn natürlich nicht auf sich sitzen lassen: „Die für viele Menschen mit geringem Einkommen entscheidende Pendlerpauschale anzutasten, ist ein Weg, den niemand zulassen kann.“ Natürlich sei es auch für den Arbeitskreis der Automobilimporteure wichtig, die individuelle Mobilität noch umweltfreundlicher zu gestalten: Dies funktioniere am besten über den Tausch alter Fahrzeuge gegen neue Modelle, so Pesau – davon könnten z. B. auch die Pendler profitieren. Eine weitere Möglichkeit wäre die Vorsteuerabzugsberechtigung für gewerblich genutzte Fahrzeuge, meinen die Autoimporteure: In den Nachbarstaaten sei dies bereits Realität, so Pesau.
