Die Umweltorganisationen und der Energieversorger sind sich einig, dass es einen gesetzlichen Fahrplan braucht, der sicherstellt, dass E-Fahrzeuge ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. „Nur so können die CO2-Emissionen reduziert werden“, ist sich Dipl.-Ing. Wolfgang Anzengruber, Vorstandsvorsitzender der Verbund AG, sicher. Förderungen durch Steuergelder für den elektrischen Individualverkehr werden kategorisch ausgeschlossen. Mag. Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace, kann sich aber eine weitere Belastung für konventionelle Antriebssysteme vorstellen: „Eine Erhöhung der NoVA ist anzudenken.“ Weiters sollen E-Fahrzeuge im Individualstadtverkehr bevorzugt werden, indem sie beispielsweise von den Parkgebühren befreit werden. Mag. Peter Molnar, Geschäftsführer vom Klimabündnis Österreich, sieht schon jetzt einen Vorteil der E-Mobilität: „Durch die geringe Reichweite von E-Fahrzeugen ist die Chance gegeben, dass die Mobilität allgemein in der Gesellschaft komplett neu überdacht wird.“