Nach BMW (fährt seit der Sardinien-Rallye am vergangenen Wochenende) hat vor wenigen Tagen auch Volkswagen seinen Einstieg in die Rallye-Weltmeisterschaft angekündigt. Gefahren wird ab der Saison 2013 mit dem Polo WRC, dem „schärfsten Polo aller Zeiten“, wie es Marketingleiter Luca de Meo ausdrückte. Blut geleckt, wenn man es so ausdrücken will, hat Volkswagen durch seine drei Siege bei der Rallye Dakar (mit speziellen Touaregs).
Vom Serien-Polo wird natürlich nicht viel übrig bleiben, wenn er in den kommenden Monaten zu einem rd. 300 PS starken Rallye-Boliden weiter entwickelt wird. Basis ist übrigens der 1,6-Liter-TSI-Motor; Allradantrieb ist quasi logisch, um die Kraft auf die Straße zu bringen.
Übrigens: 1986 war der Schwede Kenneth Eriksson mit einem VW Golf GTI 16V Rallye-Weltmeister in der neu geschaffenen Gruppe A geworden.
Von den Herstellern waren bis vor Kurzem nach dem Rückzug von Subaru, Mitsubishi, Peugeot, Suzuki und Škoda in der Rallye-WM nur noch Citroën und Ford verblieben.