Im Zentrum der Veranstaltung standen Vorträge zur Nutzung des Hochtechnologiewerkstoffs im Automobilbau. Univ.-Prof. Rudolf Stauber von der Universität Erlangen sprach über den „Siegeszug des Kunststoffes im Automobilbau“ am Beispiel der immer umfangreicheren Nutzung von verschiedenen Kunststoffarten durch BMW. Sie umfasst nicht nur den Innenraum und Anbauteile, sondern längst auch tragende Karosserieteile. MAN-Mitarbeiter Hartmut Häberle referierte über die quantitativ und qualitativ beeindruckende Präsenz von „Kunststoffen im Nutzfahrzeugbau“.
Quintessenz beider Vorträge: Kunststoffe sind aus dem Fahrzeugbau insbesondere unter dem Gesichtspunkt der Gewichtseinsparung und der Sicherheitstechnik nicht mehr wegzudenken. In der Begrüßung betonten Bundesgremialvorsteher Hans Prihoda und WKO-Vize Richard Schenz, dass Österreich weltweit Spitze in der Erzeugung von Kunststoff und Maschinen zur Kunststoffverarbeitung sei. Prihoda sagte, dass der Kunststoffeinsatz den Treibstoffverbrauch um ein Drittel gesenkt habe.