Bei der jüngsten Sitzung des Landesinnungsausschusses wurde ein Sonderbudget zur Bekämpfung der „Pfuscher“ beschlossen. Damit will Nagl u. a. Detektive engagieren, die besonders unverfroren agierende Schwarzarbeiter auf frischer Tat ertappen und beweiskräftige Unterlagen an die Finanzbehörden weiterleiten sollen.
Zuletzt häuften sich in Niederösterreich die Beschwerden über „Profi-Pfuscher“, die teilweise mit komplett ausgestatteten Werkstätten agieren würden. Freilich musste die Innung auch Niederlagen einstecken, denn mehrere Versuche, der Schwarzarbeit bei Musterprozessen juristisch Herr zu werden, scheiterten. Nagl kritisiert, dass Schwarzarbeit für viele Richter „nach wie vor ein Kavaliersdelikt“ sei.
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