„Man weiß es nicht“, fasste Energieexperte Dipl.-Ing. Dr. Klaus Woltron den Stand der Dinge zusammen. Er verwies auf die weit auseinanderklaffenden Prognosen: Laut der Unternehmensberatung A. T. Kearney könnte es 2020 in Österreich zwischen 50.000 und 150.000 E-Fahrzeuge geben, 10 Jahre später dann zwischen 300.000 und 1 Mio. Stück.
Woltron selbst rechnet mit 200.000 reinen E-Mobilen im Jahr 2020, davon aber nur die Hälfte Autos. Fest steht damit, dass die von der Bundesregierung mit großem Aufwand propagierte „Energiestrategie“ mit ihrem Ziel von 250.000 Fahrzeugen bis 2020 außerordentlich optimistisch ist.
Unsicherheit herrscht aber auch in Bezug auf die nähere Zukunft: Wie hoch heuer die Neuzulassungen und Ummeldungen ausfallen werden, ist nicht nur für Martin Novak, Verkaufsleiter von EurotaxGlass’s, äußerst schwer einzuschätzen. Trotz der jüngsten Marktverlangsamung sei die Situation „nach wie vor zufriedenstellend“, sagt Novak. Unverändert sei bei Neu- und Gebrauchtwagen mit einem Markt auf oder über dem Vorjahresniveau zu rechnen.
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