Univ.-Prof. Dr. Hans Peter Lenz sagte in seiner Begrüßungsansprache, dass sich nicht mehr die Frage Verbrennungs- oder E-Motor stelle. Vielmehr könnten die aktuellen Probleme in puncto Verbrauchsreduzierung, Ersatz von Erdöl und Umweltschutz nur durch die Anwendung beider Technologien bewältigt werden. Spitzenkader aus der Automobilindustrie bestätigten in Hauptreferaten den Standpunkt des heimischen Wissenschaftlers: Thomas G. Stephens (Vice Chairman General Motors), Yoshihiko Matsuda (Managing Officer Toyota) und Dr. Karl-Thomas Neumann (President Volkswagen Group China) sagten, dass gegen die verstärkte Elektrifizierung der Fahrzeuge und schließlich die Entwicklung von regelrechten Elektroautos kein Kraut gewachsen sei. Einen Königsweg zu diesem Ziel gebe es allerdings nicht. Bis auf Weiteres müsse man mit der Koexistenz verschiedener Antriebs- und Treibstoffarten rechnen. Neumann hob hervor, dass weiter ein stürmisches Wachstum des Autoabsatzes in China – mittlerweile das größte Herstellerland – zu erwarten sei. Gleichzeitig würden in der Volksrepublik die Umweltauflagen verschärft und die Produktion von reinen E-Autos massiv gefördert.



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