Sehr zum Ärger vieler Kfz-Betriebe sorgt die Umtriebigkeit der Mobilistinnen Silvia Sverak und Petra Marada-Seletzky für jenen Stoff, der in der ORF-Sendung „Konkret“ besonderes Interesse findet: Kritik an der Mobilitätsbranche!
Die eine Tochter vom Wiener Honda/Toyota-Autohaus- und Werkstattbetreiber Sverak in Wien, die andere Ex-Model und angehende Kfz-Technikerin, vermarkten ihr Buch und nehmen dabei wenig Rücksicht auf die von Männern dominierte Autobranche.
Für manche Vorgestrigen, so der Ankünder der ORF-Sendung „Konkret“ von Montag, dem 2. Mai, gilt auch im 21. Jahrhundert: Autos sind Männersache! „Das sollte aber nicht im Kundenservice von Werkstätten gelten“, erklären die Mobilistinnen, „denn immerhin sind rd. 50 % der Führerscheinbesitzer Frauen.“ Mit fingierten Fehlern an den Autos haben sie Werkstätten um Hilfe gebeten – die ORF-Kamera war als Zeuge dabei. Mit unterschiedlichen Zensuren, wie der fünfminütige Bericht zeigt.
Das ärgert die Standesvertreter, allen voran BGO Komm.-Rat Burkhard Ernst, der den Querschuss aus den eigenen Reihen für entbehrlich hält, zumal Markenbetriebe weit schlechter abschnitten als freie Werkstätten. Ernst: „Medien sind da, um aufzuklären. Vom Staatssender als Leistungsentgelt nicht deklarierte ,crossmediale Werbung‘ für ein Buch im Bericht unterzubringen, überschreitet die Kompetenz des ORF.“ Ernst hat seinen Unmut im Sinne der Branche beim ORF deponiert und überlegt rechtliche Schritte.
Wer die Sendung versäumt hat (oder noch einmal ansehen will), kann dies unter dem Link am Ende dieser Meldung tun!



http://tvthek.orf.at/programs/1336-Konkret/episodes/2200763-Konkret--Das-Servicemagazin