Dies sei aber keine technische Folge des rund einmonatigen Produktionsausfalls. „Dadurch haben wir etwa 4.000 Autos verloren, das könnten wir theoretisch in einem Monat aufholen“, sagte Muller. Das Problem: „Es ist noch nicht abschätzbar, ob und welcher Imageschaden durch den Produktionsstillstand entstanden ist.“ Im Vorjahr hatte Saab nur etwas mehr als 32.000 Fahrzeuge produziert.
Muller fungiert seit der Übernahme von Saab durch Spyker, den von ihm gegründeten Sportwagenhersteller, seit Februar 2010 als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Ab 19.5. wird er interimistisch als CEO tätig sein, nachdem Jan Åke Jonsson trotz der jüngsten Entwicklungen zu diesem Zeitpunkt aus seinen Funktionen ausscheiden will. Ein Nachfolger werde nach wie vor gesucht, so Muller.
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