Er beginne ganz neu, kehre zu seinen Wurzeln als Unternehmer zurück und freue sich darauf, Magna E-Car Systems zu einem Unternehmen zu entwickeln, das eine führende Rolle bei den Autos der Zukunft spielen werde.
Als einen der ausschlaggebenden Faktoren für seinen Rückzug bei Magna International bezeichnet Stronach die zunehmend restriktiveren Regeln für die Führung eines Unternehmens, die zunehmend die kreativen Kräfte des Markts, innovative Manager, Unternehmer und Erfinder behindern. Er fordert eine „Lockerung der regulatorischen Zwangsjacke“ und „ein klares Regelwerk, das dem Geschäft Raum für Innovationen und Ausbau lässt“.
Stronach betont sein als Erfolgsprinzip für eine Aktiengesellschaft bewährtes Mitarbeiterbeteiligungsmodell und verweist auf die anerkannten Manager, die das Unternehmen nun zu führen haben. Er werde seinen Schwerpunkt auf die Magna E-Car Systems, eine Partnerschaft von Magna mit der Stronach-Gruppe, legen, die bereits mit dem Hersteller die Elektroversion des neuen Ford Focus entwickelt habe.
Außer seiner Tochter Belinda Stronach hebt Frank Stronach im Geschäftsbericht sowohl „den enormen Beitrag“ von Komm.-Rat Prof. Siegfried Wolf („Sigi war maßgeblich beteiligt am Aufbau von Magna Europe“), aber auch Dr. Franz Vranitzky („eines der längstdienenden unabhängigen Verwaltungsratsmitglieder“) hervor. Er wird Magna mit der Hauptversammlung am 4. Mai 2011 nicht mehr zur Verfügung stehen.
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