Obmann Mag. Ingo Natmessnig und Geschäftsführer Dr. Christian Pesau verweisen auf die eigenen Überlegungen zu einer Reform des Kfz-Steuersystems: „Eine Neuregelung müsste jedenfalls kostenneutral erfolgen.“ Das würde beispielsweise den Wegfall der Normverbrauchsabgabe (NoVA) bedeuten – für Natmessnig „ohnehin das Ziel Nummer 1“..
Laut der Industriellenvereinigung, deren Teilorganisation der Importeursarbeitskreis ist, würde eine Autobahnmaut von 2 Cent pro Kilometer bei gleichzeitiger Abschaffung von NoVA und „Vignette“ bis zu einer Jahresfahrtleistung von 15.000 Kilometern eine geringere Belastung bedeuten. Darüber kämen Mehrbelastungen auf die Autofahrer zu.
Bislang erwies sich das österreichische Kfz-Steuersystem freilich als bemerkenswert reformresistent. Selbst wenn die Forderung der Industriellenvereinigung Gehör finden sollte, fürchten manche Beobachter eine „österreichische Lösung“: Die vermeintlich umweltbezogene NoVA könnte bleiben, das Road Pricing zur Freude des Finanzministers für satte Mehreinnahmen sorgen.
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