Rupert Petry, für automotive Belange verantwortlicher Experte des international tätigen Unternehmens, sieht zwar in den nächsten Jahren in Österreich einen etwa gleichbleibenden Absatz an Neuwagen: Der Trend zu kleineren Fahrzeugsegmenten, der schon im Zuge der Wirtschaftskrise und der Ökoprämie im Jahr 2009 zu beobachten war, wird jedoch weiter anhalten.
Hier unterscheide sich Österreich nicht allzu sehr von den Ländern Ost- und Zentraleuropas, wo der Anteil des A- und B-Segments bis 2017 von derzeit 37 auf 48 % steigen soll. C- und D-Autos werden von 44 auf 33 % sinken, der Anteil der größeren Wagen mit 19 % gleichbleiben.
Wie sich die Autoproduktion in Österreich entwickeln wird, wagt Petry nicht vorherzusagen: „Das wird davon abhängen, ob Magna einen Großauftrag gewinnt oder nicht.“ Hingegen wird die Fertigung von Neuwagen in Westeuropa generell zugunsten von Osteuropa sinken.
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