Hinter den Kulissen laufen weiterhin intensive Gespräche zur Rettung des schwedischen Autoherstellers. Ziel ist es, einen Teil der Saab-Immobilien an den russischen Investor Vladimir Antonov zu verkaufen. Damit hätte man mehr Eigenkapital zur Verfügung, der Kredit bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) würde von rd. 400 auf rd. 280 Mio. € sinken. Auf Österreich wirke sich der Produktionsstopp in Trollhättan vorerst nicht aus, sagt Mag. Stefan Mladek, Chef des Importeurs. Die Händler seien gut mit Lagerfahrzeugen versorgt. „Und den Kunden, die ein Auto konfigurieren, haben wir immer gesagt, dass die Lieferung acht bis zehn Wochen dauern wird“, meint Mladek. Sollte der Produktionsstopp in Trollhättan jedoch länger dauern, könnte es Verzögerungen bei allen Modellen geben, da im Saab-Werk ja nur ein Band zur Verfügung steht. Für Saab kommen die Probleme in Schweden zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt, da die Geschäfte heuer gut laufen: In der Vorwoche wurde das österreichische Gesamtergebnis von 2010 (102 Neuwagen) bereits eingestellt ...
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